Erneuerung
Windpark Hausdorf:
Aus Fünf
mach Drei!

Im Windpark Hausdorf haben fünf Windräder teils seit 1997 klimafreundlichen Strom produziert. Jetzt haben die Anlagen das Ende ihrer Betriebszeit erreicht. Wir bauen die Windräder deshalb zurück und errichten drei moderne Anlagen.

Dieses sogenannte „Repowering“ hat viele Vorteile: Obwohl der erneuerte Windpark Hausdorf nur noch aus drei statt fünf Windrädern besteht, versechsfacht sich der Stromertrag auf rund 39.000 Megawattstunden (MWh). Der Windpark kann somit zukünftig rechnerisch etwa 11.000 Haushalte mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden (kWh) versorgen. Die neuen, modernen Windräder sind im Betrieb zudem leiser – und sie blinken dank der sogenannten „bedarfsgesteuerten Nachtkennzeichnung“ nur noch, wenn sich tatsächlich ein Flugzeug nähert.

Auch die umliegenden Gemeinden und der Ortsteil Hausdorf profitierten vom erneuerten Windpark. Nach dem Repowering werden die umliegenden Gemeinden mit ca. 80.000 Euro pro Jahr an den Erträgen beteiligt. Über das Geld kann die Kommune frei verfügen und es zum Beispiel in Straßen und Radwege, in Schulen und Kindergärten oder die Vereinslandschaft investieren. Die neuen Anlagen stehen außerdem etwas weiter von Hausdorf entfernt als die alten.

Lageplan und Visualisierung

Lageplan

Lageplan
Dies sind die Standorte der neuen Windräder

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Das Repowering des Windparks Hausdorf liegt in den Händen von uniPlan energy. Wir sind ein mittelständisches Energieunternehmen aus Dresden und betreiben Wind- und Solarparks in Deutschland, Frankreich, Polen und der Tschechischen Republik. Unser Ziel: Gemeinsam mit unseren Partnern in den Kommunen wollen wir eine saubere, regionale und unabhängige Energierversorgung gestalten. Dank mehr als 25 Jahren Erfahrung realisieren wir mit unseren 25 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern Projekte in Sachsen und ganz Deutschland.

Für das Repowering des Windparks Hausdorf sind Paul Rupf (Projektleiter) und Markus Brogsitter (Geschäftsführer) zuständig.

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Paul Rupf, Projektleiter

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Markus Brogsitter, Geschäftsführer

Windräder sind technisch üblicherweise auf eine Betriebszeit von 20 bis 30 Jahren ausgelegt. Anschließend werden die Anlagen abgebaut. Auch die fünf Windräder des Windparks Hausdorf haben jetzt das Ende ihrer Betriebszeit erreicht. Wir ersetzen die fünf alten deshalb durch drei moderne Anlagen. Diesen Vorgang bezeichnet man auch als „Repowering“.

Weil die technologische Entwicklung in den vergangenen 30 Jahren große Fortschritte gemacht hat, sind die neuen Anlagen wesentlich effizienter. Obwohl der Windpark zukünftig nur noch aus etwa halb so vielen Windrädern besteht wie bisher, produziert er sechsmal so viel Strom. Die modernen Rotorblätter sind außerdem leiser und drehen langsamer.

Wichtig zu wissen: So gut wie alle Bestandteile der alten Anlagen können wiederverwertet werden. Die Maschinenhäuser werden vor Ort zerlegt, um Edelmetalle und Stahl zu gewinnen. Auch die Türme bestehen aus Stahl. Sie werden vor Ort zerschnitten und dann abtransportiert. Die Rotorblätter werden von der Zementindustrie verwertet. Betonfundamente werden vor Ort zerkleinert und anschließend im Wege- und Straßenbau verwendet. Lediglich einige stark verklebte Platinen können derzeit noch nicht wiederverwendet werden.

Bautagebuch

Bautagebuch 26/02a

Februar 2026
Die Arbeiten für den Abbau der fünf alten Windräder haben begonnen.

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Zeitplan

Herbst 2025

Einrichtung der Baustelle und Errichtung der neuen Zuwegung innerhalb des Windparks

Jan./Feb. 2026

März/April 2026

Errichtung der Fundamente für die neuen Windenergieanlagen

Mai/Juni 2026

Juli 2026

Anlieferung der neuen Rotorblätter, Maschinenhäuser und Turmbauteile

4. Quartal 2026

Wie profitieren Hausdorf, Glashütte und umliegende Gemeinden finanziell?

Wie profitieren Hausdorf, Glashütte und umliegende Gemeinden finanziell?

Gemäß der gesetzlichen Bestimmungen beteiligen wir die umliegenden Gemeinden an den Erträgen aus dem Windpark. Die Stadt Glashütte kann deshalb mit zusätzlichen Einnahmen in Höhe von rund 52.000 Euro jährlich rechnen. Diese Gelder können beispielsweise in die lokale Infrastruktur oder die Vereine fließen. Jährlich zahlen wir außerdem rund 15.000 Euro an die Gemeinde Müglitztal und rund 11.500 Euro an die Gemeinde Liebstadt.

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Kontakt

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Paul Rupf
+49 351 212 955 27
ygrene.nalpinu@fpur.luap